Motivtransport

Am 06.01. 2009 zeichnete ich ein flächiges Gebilde, aus figürlichen und floralen Umrissen, in die damals aktuelle Transparentpapierrolle. Es handelt sich offenbar um Nachklänge des Taj Mahal und seiner Steinintarsien, die wir zuvor auf unserer ersten Indienreise sahen. Diese Zeichnung übertrug ich, als zweite größere Motivgruppe, auf das Relief. Nun bin ich gespannt, wie sich die Portraitsplitter damit verbinden lassen.

Die Umsetzung des Vorhabens, die Collagen in die Reliefmalerei mit einzubeziehen, muss noch etwas warten. Auch die Assemblagen, über die ich gestern nachdachte, erwiesen sich als zu kompliziert. Ich gehe lieber den Weg, mehrschichtige Transparentpapiere mit verschiedenen Zeichnungsstrukturen anzufertigen. In tiefen Objektrahmen bilden sie tiefe Kulissenlandschaften.

Als wir gestern bei Pietro Pizza holten, erzählte ich ihm den Traum, in dem sein Restaurant auch ein Theaterprospektlager war. Es entspringt dem Erinnerungsraum der Seitenbühne des Heidelberger Stadttheaters, auf der sich ein Prospektpaternoster befand. Jetzt kann ich in meinen Tagebüchern lesend, in diese Zeit zurückschauen, z.B. in das Jahr 1989.

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