Handprint Wien

Verschiedene Themen schichten sich jetzt. Normalerweise nehme ich das gerne zum Anlass für die täglichen Collagen. Aber die Sinnhaftigkeit dieser gesteuerten Vorgänge bedenkend, kommt es immer wieder zu notwendigen Reduktionen innerhalb dieser barocken Arbeitsweise.

Die Handprints Wien und Frankfurt vor Augen, kann ich den Terroranschlag in Wien vor einem paar Tagen, der etwa am Schwedenplatz seinen Anfang nahm, in der Gegend um die Börse in Frankfurt, zwischen den Zeige des Wurzeln- und des Ringfingers. Unternehme ich nun wieder eine Wanderung durch diese Gegend hier, denke ich an meine schnelle Gang vor dreizehn Jahren im Wiener 1. Bezirk. Eine Extrusionsskulptur, die zwischen den Umrissen dieser Areale wüchse, wäre möglich und folgerichtig.

In das Zentrum des Formates der zweiten Buchmalerei von heute, setzte ich einen Handballenabdruck der Buchmalerei mit der Signatur: 10_23_2007_03. Die fleckig-farbige Figuration stabilisierte ich mit ein paar nachgezogenen Linien. Der Lenkungsmechanismus dieser Vorgänge fokussiert mich auf die Denk-Zeit-Schleifen meiner Biografiearbeit. Das beeinflusst die Arbeit an den Transparentpapierrollen und am Väterdoppelportrait.

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