Vage optimistisch

Die Relieftafel 6, die ich in den letzten Wochen bearbeitet hat, ist nun fertig. Ein Auszug habe ich in den heutigen Werktagscollagen. Die Bemalung glich ich der vorigen an, benutzte aber aber eine Mischung aus Wandmalereien aus Tabo, Ballettzeichnungen von 2003 und Umrisszeichnungen der neuen Buchmalereien.

Das nächste in der Reihe, mit der Nummer 7 ist schon abgeformt, aber mit einem paar wenigen ausfransten Stellen. Ich werde es noch einmal neu abformen. Die Bemalung der Reliefs hat sich während des Arbeitszeitraums, den ich für dieses zweite Exemplar des Doppelportraits benötigte, langsam verändert. Diese Entwicklung sichtbar zu halten, ist in meinem Sinne.

Ich beobachte meine Buchmalereien, besonders die linearen Kompositionen. Sie sind entscheidend für ihre Eignung als Material zur Unterstützung der weiteren Reliefmalerei, denn ihre Farbigkeit spielt bei der Nutzung der Umrisslinien keine Rolle. Ob die langsame Veränderung der Buchmalereien eine Vorwärtsentwicklung darstellt, oder mehr Stagnation in sich trägt, kann ich derzeit kaum beurteilen. Wenn man aber die langen Zeiträume überblickt, in denen ich kontinuierlich versuche, sie weiter zu entwickeln, stimmt mich das vage optimistisch.

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