Zweifel an der Produktionskontinuität

Nach einer zehntägigen Auszeit kann ich nur langsam wieder in die Arbeitsprozesse hineingehen. Allein an den Seen der Holsteinischen Schweiz, habe ich all das hier, in meinem Atelier befindliche, fast ganz vergessen. Somit besteht jetzt noch der nötige Abstand, um meine Produktionskontinuität kritisch zu bedenken. Dabei kommen Zweifel auf, ob wirkliche Erneuerungen auf diesem Weg möglich sind. Es geht immer nur langsam voran, es gibt keine Brüche, Wendungen und kaum kreative Pausen.

Mit Vandad sprach ich über die Möglichkeiten der Arbeit am Projekt „YOU&EYE“ unter den Bedingungen der Pandemie. Es entstehen bei mir Überlegungen zur digitalen Zusammenarbeit, die in dieser besonderen Situation möglich wird. Einerseits denke ich an die Erstellung einer gemeinsamen digitalen Skulptur, die dann ausgedruckt werden kann, andererseits können Räume entstehen, in denen man sich mit den anderen Projekten treffen kann. Skulptur, Tanz und Musik….

Vier Bagger drehen sich, in der direkten Nachbarschaft, um die eigene Achse und vollführen eine Choreografie, um die Steinmühle, in der das Abrissmaterial zerkleinert und sortiert wird, zu bestücken. Manchmal verfallen sie in einen Rammrhythmus, mit dem sie sehr große Betonbrocken zerkleinern oder Kellerwände zerstören. Auf der Terrasse des Restaurants sitzen die Köche, in diesem Geräusch der Hölle, bei ihrem Morgenkaffee und unterhalten sich!

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