Heraustreten aus der Nacht

Im Wintergarten einer Freundin habe ich von meinem Vorhaben erzählt, die Gitarre als Generator für Bilder zu benutzen. Die Idee, die Visuals aus den Soundeffekten dieses Instrumentes anderweitig zu nutzen, bleibt in meinem Kopf. Die entstehenden Strukturen stelle ich mir als dreidimensionale Dreiecksgitterlandschaften vor. Ob und wie das mit den Väterportraits zusammengehen kann, ist noch fraglich.

Vielleicht stößt die Arbeitsweise, alles mit allem zu verbinden, auch bald an ihre Grenzen. Jenseits davon beginnt das Land der Stilisierung, des Weglassens und den neuen Denkens. Manchmal begegnet mir das schon in den Buchmalereien. Sie sind das geeignete Medium, einen solchen Vorgang zu entwickeln.

Ich malte weiter am Relief. Die Splitter füllen sich mit Mustern, die spontan aus der Feder in der rechten Hand fließen. In der zunehmenden Dunkelheit ihrer Umgebung, versuche ich die Figurengruppen immer noch sichtbar zu halten. Ihre Wiederholungen möchte ich nun im Binnenbereich wieder heller gestalten, damit sie heraustreten können aus der Nacht. So kann man sie mit den versteckteren vergleichen und sie neu entziffern.

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