Relief 5 vom zweiten Portrait der Väter

Gestern begann ich mit der Fortsetzung der Tuschmalerei auf dem Relief Nummer 5 des zweiten Exemplars der Doppelportraits. Noch einmal übertrug ich eine Tanzszene, mit mehreren sitzenden und einer stehenden Figur im Kulissenraum. Auf Rolle 8 verknüpfte ich sie zuvor mit einem Zöglingsportrait aus dem Jugendwerkhof Gerode. Das erschien mir jetzt in der Überlagerung auf dem Relief zu viel. So arbeitete ich die Figuren nur in die plastischen Splitter ein.

Die weiteren Gestaltungsschichten hatte ich gestern gedanklich mit Visualisierungen von übereinander gelegten Loops aus Gitarrenriffs erweitert. Dabei kam mir der Gedanke, ohne die Musik zu hören, mit der Gitarre zu zeichnen. Es wäre die Fortentwicklung der Overheadmalereien, wie wir sie vor vierzig Jahren begonnen hatten.

Natürlich steht die Frage danach im Raum, ob dies sinnvoll zu einer Verdichtung des Materials führen kann. Es bedeutet einen ziemlichen Aufwand für mich, das ins Werk zu setzen. Schon der Gedanke daran ermüdet mich etwas. Aber die Arbeitsschritte, von denen ich überhaupt nicht wissen konnte, wohin sie führten, zogen immer Erfahrungen nach sich, die dann, zumindest anderweitig, nutzbar waren.

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