Zeichnen ist wie Schreiben

Das Zeichnen, auf dem Relief Nummer 10, ist wie Schreiben. Ich fange links oben an und fülle die Fläche nach rechts und nach unten mit Zeichen an. Am Morgen dachte ich, zwischendrin mal wieder freier auf Rolle 8 zu arbeiten. Figurensequenzen ohne die Kanten der Scherben und Splitter, mit den 4 Zeichnungen, die ich für die Weiterarbeit ausgesucht hatte, würden wieder neues Material entstehen lassen, das für die Tuschmalerei hilfreich sein könnte.

Immer noch bin ich mir über das Mittel der zufälligen Anordnung von frei gezeichneten Figuren und Szenen in Zusammenspiel mit abstrakten Strukturen, nicht ganz sicher. Diese Unsicherheit ist der derzeitige Suchmotor. Er führt dann wahrscheinlich wieder zu den Zwischenergebnissen, die am Ende das Eigentliche bleiben.

Das Buch über das Berliner Scheunenviertel las ich gestern fertig. Es endete mit der Beschreibung des neuen Suhrkampdomizils. Sicher war der Verlag Auftraggeber für den Text mit seinen vielen Abbildungen und kenntnisreichen Wendungen. Etwas Fernweh entsteht. Ein paar kleinere Reisen nach Heidelberg, zu meinen Eltern und in die Pfalz stehen an. Raus aus dem Pendelverkehr zwischen Frankenallee und Atelier.

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