Rhythmus und Übergang

Aus den Tanzzeichnungen von 2003 habe ich nun die nächsten 4 ausgewählt, mit denen ich weiterarbeiten möchte. Außerdem übertrug ich zwei Figuren, die schon auf den Reliefs 6 und 7 eine Rolle spielte, in vierfacher Wiederholung auf Nummer 10. Nun ist der Rhythmus gesetzt, in dem ich mich in diesem obersten der vier Streifen, auf die rechte Seite zu bewege. Die Aufgabe, einen Übergang von der strengeren Form der zwei Formate auf der linken Seite, zu der wilden Komposition mit vielen Figuren ganz Rechts zu schaffen, habe dabei ich vor Augen.

Die Arbeit geht derzeit nur langsam voran. Wegen des abgebremsten Pandemielebens, stottert mein, ansonsten gut laufender, Arbeitsmotor etwas. Vor ein paar Tagen begann ich das 143. Tagebuch mit neuen Buchmalereien.

So lese ich manchmal in einem Architekturbüchlein über das Berliner Scheunenviertel, in dem mein Vater mit seiner Mutter und seinen Geschwistern lebte. Der Autor ist ein konservativ-zurückhaltender Architekturkritiker. Interessant war die Platzierung des kleinen Seitenerzählstrangs, in diesem Zusammenhang, vom Mord an einem Polizisten, an dem Erich Mielke beteiligt war. Für diese Tat, in der Nähe der Volksbühne, wurde er dann in den Neunzigerjahren auch rechtskräftig verurteilt.

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