Wann ist Schluss?

Wann ist Schluss? Das ist die entscheidende Frage während der Buchmalerei, während der Lasurmalerei, der Tuschzeichnungen auf Rolle 8. Die Überlagerungssequenzen verdichten sich oder werden Schritt für Schritt ausgedünnt. Immer soll sich daraus eine Spannung oder Intensität steigern, bei der ich das Gefühl habe, weitergekommen zu sein.

Am Abend grundierte ich das Relief mit der Nummer 11, das ich vor einiger Zeit mit Pappmache abgeformt habe. Leider ist es übernacht etwas wellig getrocknet, weswegen ich es noch mal anfeuchten will, um es zwischen zwei Brettern zu trocknen. Dann wird es mit der neuen Tuschmalerei ernst. Die Mischung abstrakter Formen mit Figurenmaterial aus der Vergangenheit, auch wenn es aktuell aus meinem Kopf entspringt, kommt es von daher, trägt schon in sich Reibungsenergie. Auch die Muster von Kleidern haben das, meine Figurensequenzen auf den Transparentpapierrollen und die Malerei, die ich nun vor mir habe, ebenfalls.

In einem Briefumschlag kam gestern eine Zeichnung meines Enkels. Man könnte nun eine Mailartaktion beginnen, hin und her.

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